Programm

Demokratie beginnt von unten.

Deshalb will ich die Ortsteile finanziell besser ausstatten und mit einem aufschiebenden Votum versehen. Sachverstand vor Ort braucht im Stadtrat stärkeres Gewicht und darf nicht einfach überstimmt werden.

Zu einer verantwortungsvollen Stadtpolitik gehört Kommunikation.

Deshalb werde ich regelmäßige Sprechstunden für alle Bürgerinnen und Bürger anbieten. Wir brauchen in Erfurt verlässliche Gesprächsrunden mit Unternehmen, mit Kulturschaffenden und mit Vertreterinnen und Vertretern der den Schulen und Hochschulen.

Wichtig ist mir ein offenes Ohr für Jugendliche.

Dazu gehört eine intensive Arbeit im und mit dem Kinder- und Jugendparlament ebenso wie mit dem Hochschul- und Studierendenbeirat.

Verständnis erwächst durch das Gespräch.

Ich will einen runden Tisch der Religionen einrichten. Wir alle wissen, dass das gemeinsame Gespräch hilft, Konflikte und Missverständnisse zu verringern und zu lösen. Verständnis und Vertrauen wachsen durch Zuhören und Miteinandersprechen.

Mit ihrem Wissen werden Erfurter Bürgerinnen und Bürger zu direkt Beteiligten und Handelnden in der Kommunalpolitik.

Eine kluge Klimapolitik ist keine Revolution.

Sie erwächst aus dem Bisherigen, blickt über den Tellerrand hinaus, ist langfristig angelegt und orientiert kommunales Handeln auf Nachhaltigkeit. Ein Schwerpunkt ist deshalb die energetische Sanierung von städtischen Gebäuden.

Unterstützung von Anfang an für Kitas und Schulen.

Die verlässliche Fortsetzung der Schulsanierung und der dringend erforderliche Schulneubau liegen mir ebenso am Herzen wie die Fortschreibung des Schulnetzplanes und die Kita-Finanzierung.

Attraktive Mobilität für Erfurt.

Ich möchte Mobilität attraktiver machen, die mit weit weniger CO2-Ausstoß auskommt. Erfurt hat einen Plan für Fahrradwege. Lasst ihn uns endlich umsetzen. Die Erfurter „Bimmel“ ist fantastisch. Mit Park&Ride-Angeboten soll sie noch attraktiver werden. Ziel ist eine entspannte Mobilität, auch zu Fuß oder mit car- und bike-sharing.

Nutzung von Brachen und vielfältige Wohnmodelle.

Wir setzen auf die Wiedernutzung von Brachflächen statt auf Neuversieglung. Das gilt auch für das Wohnen: Die Pläne der KOWO, Flächen von abgerissenen Hochhäusern wieder zu nutzen, sind genau der richtige Ansatz.
Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Deshalb sollen Genossenschaften und alternative Bauprojekte bei Vergaben den Vorrang haben. Städtische Flächen sollen in städtischer Hand bleiben.

Medien und Kultur sind ein wachsender Wirtschaftsfaktor.

Kreative Orte wie der Zughafen, das Kulturquartier Schauspielhaus oder das Kulturkontor im Erfurter Norden gilt es, als Oberbürgermeister zu fördern und zu unterstützen.
Neben etablierter Kultur hat sich in unserer Stadt eine lebendige und experimentelle Kulturszene entwickelt. Das bereichert Erfurt, hält junge Menschen hier und zieht neue an. Diese Szene möchte ich finanziell unterstützen, mit Räumen, Anerkennung und durch eine kooperative Verwaltung.

Natürlich müssen wir über Sicherheit reden.

Aber sie muss der Versammlungs-, Rede- und Bewegungsfreiheit und Freude an unserer Stadt dienlich sein. Eine lebendige Öffentlichkeit braucht sensible Polizei und Ordnungskräfte.

Klimawandel belastet die Gesundheit.

Deshalb brauchen wir Aufklärung, Hilfe und wohnortnahe Unterstützung für gefährdete Bevölkerungsgruppen, wie Seniorinnen und Senioren oder Kinder. Anpassung an Klimaextreme gelingt durch mehr Grün in der Stadt, an Fassaden, auf Dächern. Das kann und soll in Bebauungsplänen und der Stadtentwicklung festgehalten werden.

Die Erfurter Erholungsräume ausweiten.

Ich möchte den Zugang zu den Erfurter Badeseen erweitern. Erholung und die entspannte Begegnung mit meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gehören zu einem umfassenden Konzept eines nachhaltigen Lebens unbedingt dazu. Deshalb setze ich mich dafür ein, 222 neue Bänke in der Stadt aufzustellen.

Nachhaltig arbeitende Betriebe sind auch ein Wirtschaftsfaktor.

Über eine task force beim Oberbürgermeister soll europaweit für Ansiedlungen in Erfurt geworben werden.
Und weil wir lokal wie global denken, möchte ich unsere Städtepartnerschaften wieder beleben. Auch, weil wir dadurch lernen können.

Warum eigentlich nicht?

Ein Grüner als Stadtoberhaupt! Für ein weltoffenes, gerechtes und nachhaltiges Erfurt. Für eine Stadtpolitik, die den Klimawandel ernst nimmt und Vorsorge für die Zukunft trifft: sozial, ökonomisch, ökologisch und politisch. Für eine Kultur der Beteiligung, des Mit-Einander-Redens und Zuhörens. Mein Gesamtkonzept für unsere Stadt ist langfristig angelegt, herausfordernd, innovativ und demokratisch. Lasst uns für Erfurt etwas Neues beginnen und gemeinsam mehr Nachhaltigkeit wagen.