Zughafen

Zughafen
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Besuch im Zughafen

Ein Schatz, eine Perle, ein Experiment, ein Zukunftsort – all das trifft auf den Zughafen zu. Seit 16 Jahren ist er Ausgangspunkt für kulturelle Ausfahrten, Neuerungen, Aufbrüche. Was Andie Welskop und Clueso da gestartet und zusammen mit vielen anderen geschaffen haben, ist beeindruckend, klasse, inspirierend und schlicht schön. Der Ort hat eine besondere Atmosphäre. Durch die Architektur sowieso, aber auch durch die Lage und die Gestaltung. Obwohl nur 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof weg, betritt man eine deutliche andere Welt, markiert von Gleisen, Bogenlampen, weitem Himmel, buckligem Kopf-Stein-Pflaster, Licht nach Chicago-Style und einer unglaublichen Lässigkeit. Letztere lässt aber die Arbeit sehen, die dahinter steckt, das Engagement, die Koordination und die Mühen der Details. Ich finde das in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Das ist Kulturwirtschaft vom Feinsten. Mut, Kreativität und Solidarität. Die politische Stadt hat sich zum Erhalt, Bestand und zur Förderung des Zughafens bekannt. Ohne Tricks und doppelten Boden. Das ist auch meine Zusage.

Herzlichen Dank an Andie Welskop und Jens Kobe für das gute Gespräch, den Gang durch den „Hafen“, die Einblicke, und Dank allen, die den Zughafen machen, gestalten, weiter bauen. Erfurt kann sich freuen, solche Menschen und solch einen Ort zu haben.

Viele Grüße, ahoi und bis bald

Alexander Thumfart

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