Die Stadt Erfurt und der FC Rot-Weiß

Die Stadt Erfurt und der FC Rot-Weiß
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Podiumsdiskussion: „Die Stadt Erfurt und der FC Rot-Weiß“

Die Diskussion heute mit dem Fanrat vom RWE im Cafe Nerly war intensiv und ging locker in die Verlängerung. Von 19:30 bis 23:00 Uhr. Nicht schlecht, Herr Specht. Aber, das war es auf jeden Fall wert und es war wichtig. Wir haben über die Multifunktionsarena und ihre Geschichte gesprochen, über den RWE und den Vorstand (der Geschichte geworden ist). Festhalten will ich hier nochmals, dass die Politisierung der Arena durch die CDU dem Verein geschadet hat. Die fast schon manischen Angriffe auf Kathrin Hoyer, unsere grüne Beigeordnete, haben auch das Image des Vereins beschädigt durch ständiges Schlecht-Reden des Stadions, Verzeihung der MuFuAr. Sehr viel wichtiger aber als die „alten Geschichten“ war in meinen Augen der gemeinsame Blick nach vorne. Der wohl besiegelte Abstieg in die Regionalliga ist ein Tiefschlag, der erst einmal verdaut werden muss. Und dann will ich mit dem neuen Vorstand, den Mitgliedern, den Fans und der Stadt-Öffentlichkeit zusammen mitarbeiten, dass der Fußball in Erfurt erhalten bleibt und nach der Regelung aller rechtlichen Fragen zur Insolvenz ein positives Image bekommt. Denn zum Beispiel die Jugendarbeit des Vereins ist beeindruckend und hat 2 Sterne vom DFB. Damit sollten wir werben.
Das muss aber auf Augenhöhe, in wechselseitigem Vertrauen und Respekt geschehen. Sportliche Fairness erwarte ich – und gebe ich. Dann reden wir über das Sicherheitskonzept, die Förderung der Jugend im Gebreite, die Unterstützung von Fan-Projekten durch den Stadthaushalt, die Miete in der Arena und die Präsenz vom RWE in der Stadt zum Thema Toleranz, Integration und friedvollem Miteinander.
Die Veranstaltung heute hat mir gezeigt: es geht gemeinsam und wir nutzen die Chance für einen neuen Anfang.
Und dann treffen wir uns öfter.

Danke und Grüße
Alexander Thumfart

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