Martin-Andersen-Nexö-Straße (MAN)

Martin-Andersen-Nexö-Straße (MAN)
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Besuch bei der Bürgerinitiative zur Verkehrsberuhigung Martin-Andersen-Nexö-Straße (MAN)

Seit 25 Jahren kämpft die BI Martin-Andersen-Nexö-Straße. Die Geschichte ist entsprechend lang und kompliziert. Ich schildere das Ergebnis aus meiner Grünen Warte, die ich auf der heutigen Podiumsdiskussion auch vertreten habe.
Die grüne Fraktion und ich als grüner OB unterstützen den drei-spurigen Ausbau der Arndt-Straße nicht. Wir wollen nicht noch mehr Flächen in den Steiger hinein versiegeln (und Bäume fällen), und wir wollen die dort lebenden Fledermäuse, die auf der Roten Liste stehen, natürlich schützen. Denn eine drei-spurige Straße können diese Ultra-Schall-Jäger nicht überqueren.
Das bedeutet aber zugleich, dass dann in der MAN-Straße der Verkehr stadtein- und stadtauswärts fließt. Lediglich ein gewisser Teil davon fährt einspurig stadt-einwärts zur Thüringenhalle. Das ist für die Anwohner*innen eine Belastung und Zumutung bei ca. 17.000 Fahrzeugen pro Tag. Ich habe deshalb zwei Vorschläge gemacht.

Vorschlag 1: alle Möglichkeiten sollen und werden von mir als OB ausgeschöpft, um die Belastung für die Bewohner*innen zu verringern. Etwa durch eine Pförtner-Ampel, Flüster-Asphalt, Tempo 30 (mit Blitzer), Schall-Schutzmauern, die mit Moos begrünt werden – und was es noch geben mag.

Vorschlag 2: die Verkehrsführung verläuft stadteinwärts (vom Steiger kommend) einspurig komplett über die Arndt-Straße und stadtauswärts einspurig komplett über die MAN-Straße. Man kann natürlich 1 und 2 kombinieren. Was ich aber nicht will, ist eine Erweiterung der Arndtstraße auf 3 Fahrspuren.

Abgesehen davon unterstütze ich ein nochmaliges Fledermausgutachten. Und ich moniere deutlich, dass die zuständige Führung der Erfurter Verwaltung bisher die Kommunikation mit den Bürger*innen schlecht geführt hat. So darf es nicht weitergehen. Zuhören.

Beste Grüße
Alexander Thumfart

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